Die Kolophonistinnen



Biographien



Hannah Amann wurde im November 2001 in Vorarlberg geboren. Mit 5 Jahren erhielt sie ihren ersten Cellounterricht bei Sarolta Bobok in der Musikschule Dornbirn, wo sie auch Erfahrungen als Solistin (2012, 2018) mit dem Jugendsinfonieorchester Dornbirn sammeln konnte. Seit 2014 lebt Hannah Amann in Wien und besucht das Gymnasium für Studierende der Musik. Cellounterricht erhält sie bei Maria Grün zunächst in der J. S. Bach Musikschule und seit 2017 im Vorbereitungslehrgang an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (MDW). Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Josef Luitz (A), Stephan Forck (D) und Wen-Sinn Yang (D) und ist Mitglied des Horizon Youth Orchestra, einem Zusammenschluss von exzellenten jungen Musikerinnen und Musikern. Hannah Amann ist mehrfache Preisträgerin bei Prima la musica Landes- und Bundeswettbewerben sowohl als Solistin als auch im Bereich Kammermusik.



Marlene Förstel, 2000 in Niederösterreich geboren, erhielt ihren ersten Cellounterricht mit 6 Jahren bei Andreas Hadamek. 2012 wurde sie in die Begabtenklasse der J. S. Bach Musikschule in Wien sowie in das Young-Masters-Programm zur Förderung besonders begabter junger MusikerInnen aufgenommen und von Maria Grün und Andrea Traxler unterrichtet. Seit Oktober 2017 studiert sie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Maria Grün im Vorbereitungslehrgang. Sie absolvierte zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Reinhard Latzko, Heidi Litschauer, Marko Ylönen und Josef Luitz. Marlene Förstel ist mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs Prima la musica. 2016 erzielte sie beim Bundeswettbewerb den 1. Preis in der Kategorie „Violoncello solo“ und durfte im Großen Saal des Festspielhauses St. Pölten als Solistin auftreten. Es folgen weitere solistische Auftritte u.a. im Schloss Laudon in Mauerbach (2016, 2017), im stimmungsvollen Großen Rittersaal der Burg Raabs (2017) und im Justizpalast Wien (2018).



Elisabeth Herrmann, geboren 2001 in Wien, erhält sie ihren ersten Cellounterricht mit 5 Jahren. Von 2008 – 2016 wird sie von Maria Grün in der Begabtenklasse der J. S. Bach Musikschule unterrichtet. Seit Oktober 2016 studiert sie bei Prof. Stefan Kropfitsch im Vorbereitungslehrgang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien, bei dem sie auch zahlreiche Meisterkurse besucht. Elisabeth ist mehrfache Preisträgerin des Prima la musica Landes- und Bundeswettbewerbs in der Solo- und Kammermusik. Sie ist Mitglied des Horizon Youth Orchester, einem Zusammenschluss von begabten jungen MusikerInnen des Gymnasiums für Studierende der Musik in Wien, das sie seit 2015 besucht. Solo- und kammermusikalische Auftritte (Celloquartett, Klaviertrio, Klavierquartett) und Mitwirkung in Orchesterprojekten mit Konzerten in den berühmten Wiener Konzertsälen mit Werken wie den Mosesvariationen von Paganini, Popper-Requiem, Carmina Burana und Die Schöpfung runden das junge Musikerleben von Elisabeth Herrmann ab.



Theresa Laun wurde 2001 in Wien geboren und erhielt mit 5 Jahren ihren ersten Cellounterricht bei Eva Landkammer. Von 2015 bis 2017 wurde sie von Christophe Pantillon an der Musikschule Wien unterrichtet und sammelte zwischenzeitlich während eines Auslandssemesters im Musikinternat Well Cathedral School (England) wertvolle Erfahrungen bei Richard May. Im Herbst 2017 wechselte sie in den Vorbereitungslehrgang der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (MDW) und erhält seither Unterricht bei Maria Grün. Theresa Laun hat zahlreiche Meisterkurse absolviert u. a. bei Wen-Sinn Yang, Patrick Demenga, Leonid Gorokhov und Josef Luitz. Sie ist derzeit Schülerin des Gymnasiums für Studierende der Musik in Wien. Theresa Laun ist mehrfache Preisträgerin des nationalen Wettbewerbs Prima la musica, sowohl solistisch als auch im Bereich Kammermusik. Es folgen zahlreiche Orchester- und Kammermusikprojekte sowie solistische Auftritte u. a. im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses, bei der Biennale Horn und im Mozarthaus Wien.



Als Quartett Die Kolophonistinnen haben die vier Cellistinnen schon einige gemeinsame Erfolge zu verzeichnen. So erspielt das Ensemble einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb von Prima la musica in den Jahren 2015 und 2017. Im April 2016 gewinnen die damals 15-jährigen Mädchen den BePhilharmonic-Wettbewerb, erhalten den Strauß Music Contest Award der Wiener Philharmoniker und dürfen zudem auf der Bühne des Sommernachtskonzertes 2016 im Schlosspark Schönbrunn live auftreten. Beim Neujahrskonzert 2017 der Wiener Philharmoniker wirken Die Kolophonistinnen im Pausenfilm mit. Im Dezember 2017 nimmt das Quartett am Wettbewerb Musica Juventutis teil und gewinnt einen Auftritt im Wiener Konzerthaus im Herbst 2018.



Maria Grün, Leiterin des Ensembles, ist Cellistin bei den Wiener Symphonikern und unterrichtet an der J. S. Bach Musikschule sowie an der Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien.